Helnaes.
Januar 19, 2008

Seit beinahe zwei Wochen bin ich auf diesem wunderbaren Fleckchen Dänemark. Und jeden Tag komme ich ein Stück mehr an.
Ich weiß nicht warum ich erzählen sollte, wie schön es hier ist…ich könnte es ja doch nicht erklären.
Selten zuvor hat mich ein Ort in all seiner Vollkommenheit so eingenommen, wie es diese Insel mit täglichem Erwachen erneut tut. Nein, es ist nicht nur das Meer im Norden, im Süden, in Ost und West…es ist ganz viel mehr…Weite. Zum Spüren.

Es ist Lächeln in den Gesichtern, es ist der Nebel über den Strandwiesen und jede einzige Wasserpfütze auf der schmalen Asphaltstrasse. Wind, der mir die Haare zerzaust und der im Norden die Gischt über den schmalen Damm zum Festland treibt, Wind, der die Schaumkronen an der Westseite tanzen lässt und den Schwänen an der Ostseite sanft über die Federn streicht um sogleich im Süden den feinen Sand singen zu lassen.

Nähe und Ferne sind hier so nah beieinander, dass Himmel und Wasser, und Sonne und Wind dazwischen, eine ganz eigenartige Gedankenweitsicht bedingen. Meist bekomme ich das gar nicht mit, und wenn es doch so ist, dann kann ich es nicht aufhalten…oder will all das hier vielleicht auch gar nicht aufhalten. Augenfunkelsternchen. Ganz in mir und noch mehr um mich herum. Ganz oft schleicht es sich hier in mich ein…dieses Gefühl, das „In mir.“ das sich zusammenzieht, und eine Energie wirken lässt, die ich nicht einzuschätzen vermag. Es ist, als ließe sie auch die klitzekleinsten Zellen meiner Seele auf und nieder hüpfen und diese sich danach vor Anstrengung verkrampfen um gleich darauf in wohltuender Entspannung seicht durch mich hindurch zu schweben. Tag für Tag.
Und um eines nicht zu vergessen: Die Minuten zwischen den Seelenzellenhüpfperioden gehören der Magisterarbeit. Ehrenwort.
liebe verfasserin,
schön, dass dich helnaes auch so angesprochen hat wie mich! ein wunderbarer fleck erde! hoffe, deine magisterarbeit ist fertig oder nähert sich dem ende! über was schreibst du?
mit freundlichen grüßen aus kassel
annemarie